Nordfriesische Inseln & Helgoland

Leuchtturm auf der Insel Pellworm (Foto: Kur- und Tourismusservice Pellworm) Leuchtturm auf der Insel Pellworm (Foto: Kur- und Tourismusservice Pellworm)

Die Inseln vor der nordfriesischen Küste entstanden im Verlauf der Küstenveränderung nach Sturmfluten aus größeren Landmassen. Besiedelt wurden sie ebenso wie das angrenzende Festland vor allem durch von Westen eingewanderten Friesen und durch Dänen. Die nordfriesischen Inseln liegen im Wattenmeer, einer weltweit einzigartigen Küstenform zwischen der holländischen Küste und dem dänischen Esbjerg. Auch die Inseln vor der dänischen Küste werden deshalb meist mit zu den nordfriesischen Inseln gerechnet. Das gesamte Küstengewässer ohne die Inseln besteht aus dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Zum Schutz vor Sturmfluten sind die Inseln eingedeicht.

Eine ebenfalls weltweit einzigartige Besonderheit stellen die Halligen dar. Das sind kleine Inseln, die nicht komplett eingedeicht sind, sondern deren Gebäude in Gruppen oder insgesamt auf mit Deichen umgebenen erhöhten Stellen errichtet wurden, den sogenannten Warften.

Das Wattenmeer ist durch Ebbe und Flut geprägt, so dass bei Ebbe trockene Verbindungen zwischen den Inseln, Halligen und dem Festland entstehen können. Wattwanderungen gehören zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten rund um die nordfriesischen Inseln. Sylt als die größte und bekannteste der nordfriesischen Inseln ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden.

Foto: Kur- und Tourismusservice Pellworm

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Pellworm

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