Föhr

Die Insel Föhr in der Südansicht Die Insel Föhr in der Südansicht

Mit 82 Quadratkilometern nur wenig kleiner als Sylt ist Föhr die zweitgrößte deutsche Nordseeinsel und die größte deutsche Insel ohne feste Verbindung mit dem Festland. Föhr wird auch die grüne Insel genannt, denn vor der offenen See ist sie durch die Inseln Sylt und Amrum geschützt. Die meisten Orte konzentrieren sich auf der Südhälfte der Insel, die etwa 7 km breit und 12 km lang ist.
Bereits 1819 begann im Hauptort, dem Nordseeheilbad Wyk, der Badebetrieb, zeitweilig war der Ort bevorzugter Sommeraufenthalt des dänischen Königs. Um die Jahrhundertwende, bereits unter deutscher Herrschaft, entwickelt sich Föhr zum Zentrum der deutschen Klima- und Meeresheilkunde. Wyk blieb als einziges Nordseebad auch im I. Weltkrieg geöffnet.
Besonders durch mehrere Rehabilitationskliniken und Erholungseinrichtungen wie dem Gesundheits- und Wellnesscentrum AQUAWYK ist Wyk heute ein ganzjährig intensiv genutztes Nordseebad. Der einzige Inselhafen ist Ausgangspunkt für Fischerei, Ausflugs- und Fährverkehr genauso wie Liegeplatz für Freizeitboote.
Die anderen Ortschaften, die sogenannten „Inseldörfer“, liegen alle an einer Rundstraße auf dem höher gelegenen Geestrand. Sie sind geprägt durch die Reet gedeckten Friesenhäuser und gehören wie Nieblum zu den schönsten Dörfern in ganz Schleswig-Holstein. Zwischen Wyk und dem westlich gelegenen Utersum erstreckt sich ein 15 Kilometer langer Sandstrand an der Südküste von Föhr.
In Dunsum beginnt der Wattweg zur Nachbarinsel Amrum. Der Norden der Insel Föhr besteht aus Marschland. Mit fast einer halben Million Übernachtungen pro Jahr gehört die Insel Föhr mit dem Nordseeheilbad Wyk zu den größten touristischen Zentren an der Nordsee.
 

Foto: © Föhr Tourismus GmbH

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