Husum & Husumer Bucht

Am Hafen von Husum Am Hafen von Husum

Die große Sturmflut von 1362 machte Husum über Nacht zum Nordseehafen. Bis zum 16. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt am Meer zum wichtigsten Hafen- und Marktplatz Nordfrieslands. Heute gilt Husum als das Tor zur Halligwelt.

Der Name der Stadt wird meist mit dem Dichter Theodor Storm verknüpft, dessen Wohnhaus heute zu besichtigen ist. Maritimes Flair verbreitet der mitten in der Stadt gelegene Hafen, die attraktive Innenstadt ist eine der schönsten Einkaufsstätten direkt an der Nordsee, auch für viele Urlauber Nordfrieslands.

Husum präsentiert erlebbare Geschichte, das Nordseemuseum wurde 2007 mit neuem Konzept wieder eröffnet, die Spuren von Theodor Storm findet man in der ganzen Stadt, das NationalparkHaus am Hafen informiert über die einzigartige Umgebung des Wattenmeeres und das Husumer Schloss verweist auf die frühere Bedeutung der Stadt. Solche Jahreshöhepunkte wie das Krokusblütenfest im Schlosspark im März und das Hafenfest im August ziehen tausende Besucher an.

Die schmale Husumer Bucht trennt die Nordsee-Halbinseln Nordstrand und Eiderstedt. Der am östlichen Ende gelegene Ort Schobüll ist der einzige Ort Norddeutschlands, in dem Ebbe und Flut direkt erlebt werden können, denn hier gibt es keinen Deich. Simonsberg am Südrand der Husumer Bucht lädt mit seinem grünen Strand zum Baden ein, das nahegelegene Naturschutzgebiet Westerspätinge ist ebenso Paradies für Naturliebhaber wie die Umgebung von Mildstedt mit der Südermarsch. Wer solche Bräuche wie das Nordfriesenabitur kennen lernen will, ist in Witzwort gut aufgehoben.

Die gesamte Region ist sehr gut für Aktivurlaub geeignet. Ausgeschilderte Rad- und Wanderwege, Golfplatz, Möglichkeiten zum Reiten, Surfen, Segeln, Tennis und Kanu fahren sind auf die Bedürfnisse der Nordsee-Urlauber abgestimmt.
 
 

Foto: © Birgit Lieske / pixelio.de

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