Heiraten auf der Insel Pellworm

Heiraten auf der Insel Pellworm
Heiraten auf der Insel Pellworm
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Auf Brautpaar übt die Nordsee anscheinend eine besondere Anziehung aus, denn immer mehr Eheleute laufen im Nordsee-Urlaub in den Hafen der Ehe ein. Besonders beliebte Bauwerke für das Ja-Wort sind Leuchttürme. Auch auf dem Leuchtturm der Nordsee-Insel Pellworm können Hochzeitspaare sich das Ja-Wort geben. Frisch vermählte Brautpaare und ihre Gäste haben in den letzten Jahren im Leuchtturm Pellworm fleißig für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gespendet. Für Brautpaare stehen an der Nordsee Hotels, aber auch Ferienwohnungen und Pensionen als Unterkünfte zur Verfügung.  

(Insel Pellworm) Ein leuchtendes Beispiel für eine großartige Unterstützung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger befindet sich auf der grünen Insel Pellworm. In rund 40 Meter Höhe geben sich dort auf dem Leuchtturm der Insel Brautpaare das berühmte Ja-Wort. Somit ist dieses leuchtende Wahrzeichen von Pellworm nicht nur ein Wegweiser in den sicheren Hafen für die Schifffahrt, sondern seit nunmehr elf Jahren ein beliebter Wegweiser in den sicheren Hafen der Ehe. Die vielen Danksagungen, oft auch reichlich bebildert, an Kapitän Wilfried Eberhardt bestätigen den überwältigenden Eindruck dieser ganz speziellen Trauungen.

Seit August 2004 hat ein ganz besonderes Schiff direkt am Leuchtturm angelegt, es handelt sich dabei um ein Sammelschiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Kapitän Wilfried Eberhardt, der die Trauzeremonie mit seemännischem Charme zelebriert, hat das Sammelschiffchen optimal platziert, sodass es in der kurzen Zeit seines Einsatzes im Leuchtturm mit 4.111,15 Euro befrachtet wurde.

In einer kleinen Feierstunde an Bord des neuen Seenotkreuzers „EISWETTE“ der Station Nordstrand wurde Kapitän Wilfried Eberhardt im Beisein seiner Ehefrau vom Leiter der DGzRS-Zweigstelle Hamburg, Kapitän Ralf Krogmann, für die außerordentliche Unterstützung des Seenotrettungswerkes die Verdienstplakette der Rettungsgesellschaft überreicht. Bei einer kurzen Informationsfahrt zwischen den Inseln und Halligen präsentierten der Vormann der „EISWETTE“, Hans-Jürgen Hansen, und seine eingespielte Besatzung stolz ihr neues Schiff und demonstrierten die vielseitigen Eigenschaften und Möglichkeiten ihrer neuen Einheit.

Für die Bewohner der Inseln und Halligen ist die Präsenz der Seenotretter eine Art „Lebensversicherung“. Ein Blick in die Statistik zeigt eine Reihe von Krankentransporten zum Festland und weitere Hilfeleistungen aller Art. Allein im vergangenen Jahr liefen die 61 Rettungseinheiten in den Seegebieten der Nord- und Ostsee zu 2.102 Einsatzfahrten aus. Dabei wurden 1.105 Menschen aus Seenot gerettet oder aus kritischen Gefahrensituationen befreit.

Kapitän Ralf Krogmann brachte zum Ende der kleinen Feier seine Hoffnung zum Ausdruck, dass in Zukunft noch oft das Ja-Wort im Leuchtturm ertönen möge, das Ja zur Ehe und das Ja zur Unterstützung der Seenotretter.

Text: IT-PR

Datum: 03.07.2009

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