Paddeln ins Abenteuer

Kanuten an der Ems
Kanuten an der Ems
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Die Nordseeküste besteht in der Vorstellung der Urlauber aus Deich, Wiesen, Schafen, Wattenmeer und Strand – ob Sand oder Grünstrand. Dazu kommen noch Inseln oder Halligen im Meer, und die dorthin fahrenden Schiffe. Und natürlich Wind, der beim Radfahren immer von vorn kommt und beim Segeln oder Kiten absolut notwendig ist. Doch wer sich etwas weiter ins „Binnenland“ orientiert, wird auch auf andere Freizeitmöglichkeiten treffen. Eine davon ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden möglich.

Kanuten auf der Ems

Aktivurlauber finden in der deutsch-niederländischen Grenzregion, die dünn besiedelt ist, ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren, Wandern im Moor und Kanu fahren. Auf den Flüssen Hase und Ems sowie dem Dortmund-Ems-Kanal lässt sich die Region auf 440 Kilometern Länge vom Wasser aus erkunden.
Wer mit dem Kanu, zahlreiche Leihstationen gibt es auf allen drei Wasserwegen, Haren an der Ems ansteuert, kann auf der maritimen Meile und dem Schifffahrtsmuseum in die Geschichte der Reedereien eintauchen. Weiter nördlich im Emsland, direkt am Dortmund-Ems-Kanal, werden in Papenburg Kreuzfahrtschiffe gebaut. Den Schweißern und Lackierern können die Aktivurlauber bei der Arbeit zuschauen, bevor sie den nächsten Streckenabschnitt im Kanu in Angriff nehmen. Zur Stärkung lockt vielleicht ein Besuch in einer der drei Kornbrennereien in Haselünne; die Stadt liegt direkt an der Hase. Die kostenlose Kanukarte mit Informationen über Strecken, Kanuleihmöglichkeiten sowie Schleusen gibt es auf www.emsland.com.
Unter den Kanufahrern jagen Zander, Barsch, Hecht, Wels, Aal und Brassen. Wer gerne die Angel vom Kanu oder vom Ufer aus in die Gewässer werfen will, zahlt für Tageskarten zwischen drei und fünf Euro, Wochenkarten kosten zwischen 15 und 25 Euro. Was Freizeitfischer besonders freut: alle Fischarten kommen in ausreichend großen Populationen vor, so dass im Emsland nur wenige Fangbeschränkungen gelten. Auch Nachtangeln ist erlaubt. In der dünn besiedelten Landschaft mit idyllischer Atmosphäre kommen so auch Aktivurlauber zur Ruhe.

reiseland-niedersachsen / nordlicht verlag

Foto: © Emsland Tourismus GmbH Meppen

Datum: 10.03.2017

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Heiraten in Ostfriesland
Deutschlands nordwestlichste Region ist für Vieles sprichwörtlich, doch der Ruf als Hochzeitsdestination gehört bisher nicht dazu. Um das zu ändern, haben sich verschiedene Anbieter zusammengeschlossen, um die zahlreichen attraktiven Standorte auch für Hochzeitspaare attraktiv zu machen und damit den Wert als Ziel einer Urlaubsreise weiter zu erhöhen. Ostfriesland bietet den angehenden Eheleuten viele außergewöhnliche Hochzeitslocations an: In maritimer Atmosphäre kann man sich auf Schiffen, am Strand und auch auf Leuchttürmen ganz romantisch das Ja-Wort geben. Wer es hingegen typisch ostfriesisch und gemütlich mag, der ist in den Mühlen, historischen Gebäuden und urigen Bauernhäuser Ostfrieslands genau richtig.
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Der Trischen-Damm
Das Wattenmeer hat schon immer die Fantasie seiner Besucher beflügelt. Geheimnisvolle Funde, „überraschende“ Rückkehr der Flut mit fatalen Konsequenzen, kleine Inseln oder Halligen, wobei die Landratte den Unterschied nicht kennt –jederzeit ist die Nordseeküste ein Anziehungspunkt. So auch der Abschnitt bei Friedrichskoog im südlichen Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Mitte des vorvergangenen Jahrhunderts wurde Friedrichskoog endgültig eingedeicht. Der Trischen-Damm wurde 1935/36 angelegt, um einen sich verlagernden Priel vom Deich fernzuhalten. Dem Land vorgelagert liegt die Insel Trischen. In den 1930er Jahren sollte auch diese eingedeicht und mittels eines Dammes mit dem Land verbunden werden.