List

List als nördlichste Gemeinde auf der Nordsee-Insel Sylt und damit auch die nördlichste Gemeinde Deutschlands hat gegenüber dem Rest der Insel eine eigene, dänisch geprägte Geschichte. Durch Sturmfluten wurde List mehrfach zerstört. Von 1914 bis 2007 wurde der Ort durch das Militär geprägt; von hier aus flog 1931 das erste Wasserflugzeug um die Welt. Mit dem Militär begann in den 1930er Jahren der eigentliche Ausbau von List. Ende 2007 wird jedoch der Bundeswehrstützpunkt geschlossen.

Der Hafen von List wurde 2002/03 grundlegend modernisiert. Er ist Ausgangspunkt einer Autofähre zur dänischen Nachbarinsel Rømø und das lebhafte Zentrum des Ortes. Westlich von List beginnt der Sylter Weststrand an der Außenküste. Der Ort selbst ist eingebettet in die hügelige Dünenlandschaft. Die bis zu 35 Meter hohen Dünen wandern teilweise bis zu 10 Meter im Jahr.

In List ist der Bau eines groß angelegten Maritimen Umwelt- und Erlebniszentrums geplant, unterstützend hierbei wirkt auch die Wattenmeerstation Sylt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven.
 
Foto: Jürgen Lenzner/pixelio.de

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