Paddeln ins Abenteuer

Kanuten an der Ems
Kanuten an der Ems
(5) Bewertungen: 1

Die Nordseeküste besteht in der Vorstellung der Urlauber aus Deich, Wiesen, Schafen, Wattenmeer und Strand – ob Sand oder Grünstrand. Dazu kommen noch Inseln oder Halligen im Meer, und die dorthin fahrenden Schiffe. Und natürlich Wind, der beim Radfahren immer von vorn kommt und beim Segeln oder Kiten absolut notwendig ist. Doch wer sich etwas weiter ins „Binnenland“ orientiert, wird auch auf andere Freizeitmöglichkeiten treffen. Eine davon ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden möglich.

Kanuten auf der Ems

Aktivurlauber finden in der deutsch-niederländischen Grenzregion, die dünn besiedelt ist, ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren, Wandern im Moor und Kanu fahren. Auf den Flüssen Hase und Ems sowie dem Dortmund-Ems-Kanal lässt sich die Region auf 440 Kilometern Länge vom Wasser aus erkunden.
Wer mit dem Kanu, zahlreiche Leihstationen gibt es auf allen drei Wasserwegen, Haren an der Ems ansteuert, kann auf der maritimen Meile und dem Schifffahrtsmuseum in die Geschichte der Reedereien eintauchen. Weiter nördlich im Emsland, direkt am Dortmund-Ems-Kanal, werden in Papenburg Kreuzfahrtschiffe gebaut. Den Schweißern und Lackierern können die Aktivurlauber bei der Arbeit zuschauen, bevor sie den nächsten Streckenabschnitt im Kanu in Angriff nehmen. Zur Stärkung lockt vielleicht ein Besuch in einer der drei Kornbrennereien in Haselünne; die Stadt liegt direkt an der Hase. Die kostenlose Kanukarte mit Informationen über Strecken, Kanuleihmöglichkeiten sowie Schleusen gibt es auf www.emsland.com.
Unter den Kanufahrern jagen Zander, Barsch, Hecht, Wels, Aal und Brassen. Wer gerne die Angel vom Kanu oder vom Ufer aus in die Gewässer werfen will, zahlt für Tageskarten zwischen drei und fünf Euro, Wochenkarten kosten zwischen 15 und 25 Euro. Was Freizeitfischer besonders freut: alle Fischarten kommen in ausreichend großen Populationen vor, so dass im Emsland nur wenige Fangbeschränkungen gelten. Auch Nachtangeln ist erlaubt. In der dünn besiedelten Landschaft mit idyllischer Atmosphäre kommen so auch Aktivurlauber zur Ruhe.

reiseland-niedersachsen / nordlicht verlag

Foto: © Emsland Tourismus GmbH Meppen

Datum: 10.03.2017

Deine Meinung

Bewertung (5 ist super, 1 ist nicht so toll):  

Kommentar (0)

Keine Kommentare

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Harte Schale – weiche Tiere
Sie sind eng miteinander verwandt. Sie haben eine harte Schale, sind doch Weichtiere und gehören zu den bekanntesten Bewohnern des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Wer hat nicht schon einmal von einem Ausflug an den Strand oder ins Watt eine Muschel oder das Gehäuse einer Schnecke mitgebracht? Grund genug, Muscheln und Schnecken zu den Hauptakteuren des Nationalpark-Themenjahres 2018 zu küren.
Bühne frei im Nordseeheilbad Cuxhaven
Das Nordseeheilbad Cuxhaven ist eine Mischung aus urbanem Zentrum für die umliegende Nordseeküste, Hafenstadt mit maritimem Flair und gleichzeitig selbst eines der größten und bekanntesten Nordseebäder Deutschlands. Die exponierte Lage zwischen den Flussmündungen von Weser und Elbe macht Cuxhaven auch für Tagesgäste zu einem beliebten Ausflugsziel. Die Vielzahl jährlicher Veranstaltungen tut ein Übriges dazu, Cuxhaven zu seiner Attraktivität zu verhelfen.
Nachhaltiger Tourismus - grenzübergreifend
Dass Touristiker und Naturschützer in der Nationalpark-Region erfolgreich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, zeigte einmal mehr die 15. Fachtagung „Natur und Tourismus“ in Hörnum auf Sylt, wo sich rund 100 Vertreter beider Sektoren trafen und sich in Vorträgen und persönlichen Gesprächen über aktuelle Themen austauschten. Veranstalter des jährlichen Treffens ist die Nationalparkverwaltung gemeinsam mit der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, Dithmarschen Tourismus, dem WWF und der Fachhochschule Westküste. Regionaler Kooperationspartner war diesmal die Sylt Marketing GmbH.