Meldorf

Landschaft bei Meldorf Landschaft bei Meldorf

Meldorf gehört zu den ältesten Siedlungen in Norddeutschland und war lange Zeit Hauptort der Region Dithmarschen. Einst direkt an der Küste gelegen, trennen heute sechs Kilometer die Stadt vom Wattenmeer bei Speicherkoog.

Weithin sichtbares Wahrzeichen und Relikt einstiger Bedeutung von Meldorf ist die Kirche, wegen ihrer Rolle als Dithmarscher Mutterkirche auch Dom genannt. Sie gilt als der bedeutendste gotische Sakralbau zwischen Hamburg und dem dänischen Ribe. Im Sommer ist der „Dom“ Festspielort des Schleswig-Holstein-Musikfestivals. Als Zentrum des historischen Stadtkerns gibt er auch Orientierung beim gemütlichen Schlendern durch die Fußgängerzone und verwinkelte Gassen mit prächtigen Fachwerkbauten.

Das Dithmarscher Landesmuseum ist in einem Komplex aus historischen Backsteingebäuden untergebracht. Vom Landesmuseum wird auch das Dithmarscher Landwirtschaftsmuseum betreut, dessen Personal überwiegend von der Meldorfer Werkstatt für Behinderte gestellt wird. Eine Museumsweberei informiert über dieses traditionelle Handwerk. Meldorf gilt wegen seiner zahlreichen Kulturstätten auch als Kulturhauptstadt Dithmarschens.

Hallenbad und beheiztes Freibad in Meldorf sind vor allem in der kalten Jahreszeit eine Alternative zum Bad in der Nordsee. Meldorfs nächstgelegener Nordseezugang Speicherkoog ist ein beliebtes Surfgebiet. Ein Paradies für Inlineskater sind die kilometerlangen asphaltierten Deichwege. Das Feuchtgebiet des Koogs dient vielen Wasservögeln als Rast- und Nistplatz.
 
 

Foto: © H. Richter / pixelio.de

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