Bremen

Marktplatz mit Rathaus und Bremer Dom (Foto: BTZ Bremer Tourismus Zentrale) Marktplatz mit Rathaus und Bremer Dom (Foto: BTZ Bremer Tourismus Zentrale)

Die Hansestadt Bremen an der Weser liegt etwa 60 Kilometer von der Nordseeküste entfernt. Die Bedeutung Bremens als Handelsplatz schon seit dem 8. Jahrhundert ist jedoch auf die Nordsee als Tor zur Welt zurückzuführen.

Bremen ist mit mehr als einer halben Million Einwohnern nach Hamburg - zusammen mit Bremerhaven - der zweitgrößte deutsche Hafenstandort und Zentrum der Metropolregion Bremen/Oldenburg. Im weiteren Einzugsgebiet leben etwa 1,5 Millionen Menschen.

Schon früh machte sich die Stadt Bremen frei von Landesherren und konnte sich als Freie Reichsstadt behaupten. Die lange Geschichte und der Reichtum durch Überseehandel und Schiffbau machen Bremen bis heute zu einem Synonym für Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit.

Diesen „Geist der Stadt“ zu entdecken, darin liegt auch der Reiz für den Besucher. Die leider durch starke Zerstörung nur wenigen erhaltenen Reste des historischen Stadtzentrums lassen jedoch den einstigen Glanz erahnen und bilden die Kulisse für moderne Entwicklungen. Beispiele dafür sind der fast 1.000-jährige Dom St. Petri, der „Roland“ als Zeichen städtischer Unabhängigkeit, der „Schütting“ als ehemaliges Gildehaus, das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert (heute UNESCO-Welterbe) und der „Schnoor“ als eine der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Gassen. Und wer möchte nicht einmal vor der Skulptur der Bremer Stadtmusikanten die Verbindung zu sorglos-märchenhaften Kindertagen erleben?

Heute gilt die erst in den 1920er Jahren erbaute Böttcherstraße mit ihrer Mischung aus Genuss, Handel, Kunst und Kultur als heimliche Hauptstraße Bremens. Die alte Hansestadt Bremen ist das „zurückgezogene“ Zentrum für den gesamten Westteil der deutschen Nordseeküste.
 
Foto: BTZ Bremer Tourismus Zentrale

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