Spiekeroog

Spiekeroog aus der Luft betrachtet Spiekeroog aus der Luft betrachtet

Mit 18 qkm Fläche gehört das Nordseeheilbad Spiekeroog zu den mittelgroßen der ostfriesischen Inseln vor der deutschen Nordseeküste. Die Entfernung zum Festland, dem Fährhafen Neuharlingersiel, beträgt knapp 6 Kilometer. Abweichend von anderen Inseln hat sich Spiekeroog in den letzten drei Jahrhunderten durch Zusammenschluss mit zwei kleineren Inseln und Landgewinnung vergrößert. Spiekeroog verfügt auch über einen vergleichsweise großen Baumbestand und über die mit 24 Metern höchste Erhebung ganz Ostfrieslands.
Die 1696 erbaute Inselkirche ist die älteste aller ostfriesischen Inseln. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann der Badebetrieb auf Spiekeroog, zunächst auch als Alternative zum „lauten“ Norderney. Heute kommen etwa 80.000 Jahresgäste in den 3.500 Gästebetten auf Spiekeroog unter. Dazu zählen auch die Kurgäste in den beiden Reha-Kliniken sowie die Urlauber der Jugendherberge und des Campingplatzes auf der Ostplate. Dieser östliche Teil der Insel ist im Sommer zum Teil als Vogelschutzgebiet ausgewiesen und bildet zusammen mit dem Nordstrand einen 15 Kilometer langen Sandstrand.
Für die anderen Urlaubsbedürfnisse stehen Inselmuseum, Muschelmuseum, das neu errichtete Umweltbildungszentrum Wittbülten, ein Lesepavillon in den Dünen, eine Mehrzweckhalle, das Kinderspielhaus „Trockendock“ und ein Kurmittelhaus zur Verfügung. Letzteres ist die Ganzjahresalternative für einen erholsamen und aktiven Nordseeurlaub – mit Meerwaserhallenbad, mit Thalasso- und anderen Wellnessangeboten.
Das Nordseeheilbad Spiekeroog, auch die „grüne Insel“ genannt, lädt zu Ausflügen in das Wattenmeer ein. Eine Hilfe dabei kann die einzige Museums-Pferdebahn Deutschlands sein. Unmittelbar vor der Nordostküste Spiekeroogs liegt – als Wanderziel - das Wrack eines 1883 gestrandeten britischen Schiffes.
 

Foto: © Nordseebad Spiekeroog

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

25. Juister Gesundheitswoche
Die ostfriesische Insel Juist, auch Töwerland“ (Zauberland) genannt, hat es auf vielfältige Weise vermocht, ihre Gäste in den Bann zu ziehen. Eine Möglichkeit ist es, die sowieso schon gesunde Natur der Insel durch entsprechende Veranstaltungen aufzuwerten. Dazu gehört auch die diesjährige Jubiläums-Gesundheitswoche vom 18. bis 23. April 2021.
UN-Dekade der Ozeanforschung
Auch wenn es oft nicht im Blickpunkt des Urlauber ist: Die Nordsee ist Teil des Atlantischen Ozeans. Er ist, wie alle seiner Art, von unschätzbarer Bedeutung für die Klimaentwicklung auf der Erde. Grund genug für die Ozeanforschung auch vor der eigenen Haustür, im Nationalpark-Themenjahr „Wissenschaft im Wattenmeer“.
Nordsee ohne Deich
Der Nordseeurlauber weiß, dass er über den Deich muss, um das Wasser sehen zu können – wenn es denn gerade da ist. Deiche sind ja auch Erlebniszonen, mit Schafen, mit Wegen zum Wandern und Radfahren. Wo aber gibt es den Nordseeblick ohne Deich?