Reisetipps für Norwegen

Reisetipps für Norwegen Reisetipps für Norwegen

Norwegen gilt als eines der teuersten Länder der Welt – für Touristen. Das erfordert zunächst die Frage nach dem Umgang mit Geld. Nach unserem ersten Urlaub in Norwegen können wir mit Bestimmtheit sagen: In Norwegen ist Bargeld völlig überflüssig.
An wirklich jeder Bezahlstelle – ob Mautstation, Fähre, Parkautomat oder Souvenirgeschäft –besteht die Möglichkeit zur Zahlung mit Karte. Mit einer Kreditkarte hat man keinerlei Problem, in den meisten Fällen, wie in Supermärkten, genügt auch die normale EC-Karte. Wir haben bei unserem Geldumtausch auch eine zusätzliche negative Erfahrung gemacht – abgesehen davon, dass er unnötig war und wir als Exoten galten. Entgegen der landläufigen Meinung, dass ein Umtausch im Zielland immer günstiger ist als zuhause, mussten wir einen sehr ungünstigen Umtauschkurs hinnehmen: 8,5 statt offiziell 9,5 NOK je Euro.

Straßenverkehr
Die Geschwindigkeitsregelung sagt eindeutig: Außerorts sind 80 km/h zugelassen, sofern nicht eine höhere Geschwindigkeit gesondert angegeben ist. Das ist nur auf einigen wenigen Autobahnkilometern im Umfeld der großen Städte wie Oslo, Bergen oder Trondheim der Fall. Eher ist es umgekehrt. Oft sind die zugelassenen 70 oder 80 km/h nur für Rallyefahrer möglich…
Geschwindigkeitskontrollen geschehen meist mit angekündigten Radarstationen, aber auch eine mobile Polizeitruppe haben wir erlebt. Vorsicht auch vor Langstreckenmessungen: Am Anfang und am Ende einer festgelegten – angekündigten - Strecke wird gemessen und die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. Achtung: In Norwegen werden bereits Überschreitungen ab 1 km/h geahndet!
Apropos Datenschutz: für Langstreckenmessungen muss das Kennzeichen gescannt werden, worüber sich in Deutschland noch die Juristen streiten.
Neugierig sind wir, ob für das Passieren von Mautstrecken noch eine Rechnung folgt, denn auch dort wird, mit wenigen Ausnahmen, das Kennzeichen gescannt und die Rechnung verschickt.
Die Straßen in Norwegen sind gut ausgebaut, gerade in den letzten beiden Jahrzehnten sind zahlreiche Tunnel hinzugekommen. Ältere Tunnel sind jedoch oft eng und schwach beleuchtet. Einige enge Gebirgsstraßen erfordern notfalls das Zurückfahren zu den Ausweichstellen. Nicht selten wird das Umfeld der öffentlichen Straßen mangels Alternativen als Weide für Schafe oder auch Kühe genutzt.
TrollstigenWer die Serpentinen im norwegischen Fjordland bewältigt hat, braucht kaum mehr etwas zu befürchten. Es ist höchste Fahrkunst, wenn z.B. 13 Meter lange Reisebusse den berüchtigten „Trollstigen“ befahren.

Foto: © nordlicht verlag (4)

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

26. Juister Gesundheitswoche vom 24. bis 29. April
Die Insel Juist gehört zu den ostfriesischen Inseln und hat sich seit vielen Jahren als besonders familienfreundliches und ruhiges Resort für den Nordseeurlaub profilieren können. Der „Spitzname“ Töwerland (Zauberland) ist ein Zeichen dafür.
Ostfriesische Inseln „for Future“
Die sieben Inseln vor der ostfriesischen Nordseeküste sind schon immer etwas Besonderes gewesen – durch ihre exponierte Lage und den natürlichen Reiz. Um all das möglichst lange zu erhalten, haben sich die Touristiker der Inseln zusammengeschlossen, um „for Future“ gewappnet zu sein. Diesem Anliegen auch optischen Eindruck zu verschaffen, dient seit einiger Zeit ein Zeichen am Himmel.
Erste Sterneninseln Deutschlands in der Nordsee
Hier geht es nicht um die Klassifizierungssterne für touristischen Standard, sondern um richtige Sterne am richtigen Himmel. Denn diese sind längst nicht mehr von allen Punkten der Erde nachts so deutlich wie früher zu erkennen.