Halligen

Hallig Langeneß (Foto: Tourismusbüro Langeneß & Oland) Hallig Langeneß (Foto: Tourismusbüro Langeneß & Oland)

Die Halligen sind weltweit nur im schleswig-holsteinischen Wattenmeer zu finden. Der Begriff Hallig bedeutet „flach“ oder „niedrig“ und hat denselben Ursprung wie „Holland“. Wurden früher damit häufig überflutete Vorlande bezeichnet, versteht man heute unter Hallig eine nicht eingedeichte kleine Insel.

Die heute noch existierenden zehn deutschen Halligen sind Reste des Festlandes oder von Inseln und entstanden durch Überflutungen, Landabtrag oder auch nachträgliche Neulandgewinnung. Nur die Gebäude stehen erhöht auf sogenannten Warften. Sie haben alle im Obergeschoss einen sturmflutfesten Schutzraum. Lediglich die Hallig Hooge verfügt über einen niedrigen Sommerdeich.

Alle Halligen, die bis zu 50 Tage im Jahr überflutet werden, gruppieren sich um die Insel Pellworm. Die insgesamt 400 Bewohner der Halligen leben von Landwirtschaft und vom Tourismus. Fünf der Halligen sind Teil des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer; auf ihnen wohnt nur jeweils ein Vogelwart (auf der Hamburger Hallig, Norderoog, Habel und Südfall). Auf Süderoog betreibt ein Ehepaar einen ökologischen Landbau.

Die übrigen Halligen – Langeneß, Oland, Gröde, Hooge und Nordstrandischmoor - sind ständig bewohnt und auch für Nordsee-Urlauber als Tagestouristen oder mit Übernachtungen offen.
 
Foto: Tourismusbüro Langeneß & Oland

Leuchtturm auf der Hallig Langeneß - nur die Warften schauen aus den Fluten (Foto: Tourismusbüro Langeneß & Oland)

Langeneß

Die Hallig Langeneß entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus drei Halligen und ist mit knapp 10 qkm die größte ihrer Art. Sie...
Blick auf die Hallig Hooge (Foto: nordlicht verlag)

Hooge

Die Hallig Hooge ist mit 570 Hektar die zweitgrößte der Halligen und weist eine Besonderheit auf. Sie ist - wie der Name sagt -...
Blick auf die Hallig Gröde (Foto: nordlicht verlag)

Gröde

Die Hallig Gröde ist, obwohl mit 277 Hektar nicht die kleinste der Halligen, die mit 19 Einwohnern auf zwei Warften kleinste Gemeinde...
Die Hallig Oland (Foto: Tourismusbüro Langeneß & Oland)

Oland

Mit nur 100 Hektar Fläche ist die Hallig Oland eine der kleinsten ihrer Art. Oland ist durch einen Damm mit dem Festlandshafen Dagebüll...

Nordstrandischmoor

Die große Sturmflut von 1634 war die Geburtsstunde der Hallig Nordstrandischmoor; sie entstand aus Resten der damals zerstörten Insel...

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News

Heiraten in Ostfriesland
Deutschlands nordwestlichste Region ist für Vieles sprichwörtlich, doch der Ruf als Hochzeitsdestination gehört bisher nicht dazu. Um das zu ändern, haben sich verschiedene Anbieter zusammengeschlossen, um die zahlreichen attraktiven Standorte auch für Hochzeitspaare attraktiv zu machen und damit den Wert als Ziel einer Urlaubsreise weiter zu erhöhen. Ostfriesland bietet den angehenden Eheleuten viele außergewöhnliche Hochzeitslocations an: In maritimer Atmosphäre kann man sich auf Schiffen, am Strand und auch auf Leuchttürmen ganz romantisch das Ja-Wort geben. Wer es hingegen typisch ostfriesisch und gemütlich mag, der ist in den Mühlen, historischen Gebäuden und urigen Bauernhäuser Ostfrieslands genau richtig.
Paddeln ins Abenteuer
Die Nordseeküste besteht in der Vorstellung der Urlauber aus Deich, Wiesen, Schafen, Wattenmeer und Strand – ob Sand oder Grünstrand. Dazu kommen noch Inseln oder Halligen im Meer, und die dorthin fahrenden Schiffe. Und natürlich Wind, der beim Radfahren immer von vorn kommt und beim Segeln oder Kiten absolut notwendig ist. Doch wer sich etwas weiter ins „Binnenland“ orientiert, wird auch auf andere Freizeitmöglichkeiten treffen. Eine davon ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden möglich.
Der Trischen-Damm
Das Wattenmeer hat schon immer die Fantasie seiner Besucher beflügelt. Geheimnisvolle Funde, „überraschende“ Rückkehr der Flut mit fatalen Konsequenzen, kleine Inseln oder Halligen, wobei die Landratte den Unterschied nicht kennt –jederzeit ist die Nordseeküste ein Anziehungspunkt. So auch der Abschnitt bei Friedrichskoog im südlichen Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Mitte des vorvergangenen Jahrhunderts wurde Friedrichskoog endgültig eingedeicht. Der Trischen-Damm wurde 1935/36 angelegt, um einen sich verlagernden Priel vom Deich fernzuhalten. Dem Land vorgelagert liegt die Insel Trischen. In den 1930er Jahren sollte auch diese eingedeicht und mittels eines Dammes mit dem Land verbunden werden.