Dithmarschen

Sonnenuntergang an der Meldorfer Bucht Sonnenuntergang an der Meldorfer Bucht

Die Nordsee-Region Dithmarschen ist eine der ältesten historischen Regionen Deutschlands. Sie wird seit mehr als 1000 Jahren unverändert eingegrenzt von der Nordsee, der Eider, der Elbe und der Linie, die heute wesentlich vom Nord-Ostsee-Kanal eingenommen wird.

Fast die Hälfte des Gebietes entstand durch Landgewinnung aus der Nordsee, dem Marschland. Dieses fruchtbare Neuland machte Dithmarschen zum bedeutendsten Kohlanbaugebiet Deutschlands.

Touristisch wird Dithmarschen vom Badeurlaub an der Nordsee sowie vom Aktivurlaub im flachen Küstenhinterland bestimmt. Die „grüne“ Badeküste konzentriert sich am Wattenmeer um die Meldorfer Bucht zwischen Büsum, einem der bedeutendsten Seebäder Deutschlands, und Friedrichskoog, auch bekannt durch seine Seehundstation. Das Marschland und die Flussregion Eider-Treene-Sorge im Norden werden immer mehr zu Anziehungspunkten für Radwanderer und Naturliebhaber auf Kanu- und Kajaktouren. Der Nordseeküstenradweg bietet sich für aktive Erholung ebenso an wie der Nordic-Walking-Park zwischen Büsum und Brunsbüttel mit 110 Kilometern ausgeschilderter Strecke.

Die Häfen in Büsum und Friedrichskoog sind Ausgangspunkte für die echten Nordsee-Krabbenkutter. Allein von elf Orten aus werden Führungen durch das Watt als Bestandteil des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer organisiert, auch speziell für Kinder. Im Gegensatz zu Nordfriesland sind der Küste des Wattenmeeres keine Inseln vorgelagert.

Foto: © Marit Peters / pixelio.de

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